Ihre Anwälte für Mietrecht in Schleswig-Holstein

Mietrecht in Schleswig-Holstein – oft komplizierter als gedacht

Das Mietrecht scheint auf den ersten Blick klar und überschaubar zu sein. Schließlich werden die Rechte und Pflichten der Mieter und Vermieter für jedermann einsehbar in den Paragrafen 535 bis 580a des Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt. Außerdem wirken die meisten Mietverträge sowohl auf Mieter als auch Vermieter auf den ersten Blick leicht verständlich.

Es scheint so, als genüge ein Vordruck von einem Grundeigentümerverband, das Formular einer Mietervereinigung oder ein Vertrag aus dem Schreibwarenhandel, und alles sei geregelt. Die Praxis zeigt jedoch ein ganz anderes Bild. Jahr für Jahr nehmen in Deutschland Millionen Mieter und Vermieter eine Rechtsberatung in Anspruch.

Rund eine Viertelmillion Fälle landen dennoch vor Gericht. Wir vertreten daher als Anwälte für Mietrecht in Schleswig-Holstein Mieter und Vermieter sowohl vor Gericht als auch außergerichtlich.

Häufige Konfliktthemen für Anwälte im Mietrecht

Hinter Auseinandersetzungen zwischen Mietern und Vermietern steckt meist gar keine böse Absicht. Natürlich zeigen sich Klischees wie die vom rücksichtslosen Mietnomaden oder dem raffgierigen Vermieter auch im wahren Leben. Und in den meisten dieser Fälle können wir Ihnen auch bei uneinsichtigem Verhalten der Gegenseite zu Ihrem Recht verhelfen. Doch oftmals geht es um Auslegungs- und Verständnisfragen, die es zu klären gilt.

Wer sich im Recht wähnt, der will natürlich, dass sich auch die andere Partei an dieses Recht hält. Das gilt für Mieter wie für Vermieter. Doch viele auf den ersten Blick eindeutig scheinende Regelungen sind bei genauerem Hinsehen gar nicht mehr so klar.

Häufige Konfliktthemen sind:

  • Mietrückstände, Mietschulden, Mietkürzungen
  • Kautionsfragen
  • Verkauf der Immobilie
  • Eigenbedarf
  • Beeinträchtigungen, Lärm
  • Umbaumaßnahmen, Reparaturen, Modernisierungen, Sanierungen
  • Gartennutzung

Dazu kommt, dass sich persönliche Verhältnisse und Interessen auf beiden Seiten ändern können. Ein bisher allein lebender Mieter will seine Partnerin mit in die Wohnung aufnehmen. Ein Paar bekommt Nachwuchs. Die Mieter wollen das Mietobjekt stärker ihrem persönlichen Geschmack anpassen. Oder der Vermieter beabsichtigt einen Umbau der Immobilie.

Der Enkel des Vermieters will nach dem Studium wieder in seine Heimatstadt ziehen, und der Großvater will ihm die bereits vermietete Wohnung zur Verfügung stellen. Oder der Vermieter plant aus langfristig wirtschaftlichen Gründen eine umfassende Sanierung des Gebäudes. Überall verbirgt sich hier Konfliktpotenzial, das ohne böse Absicht aus der neuen Situation heraus entsteht. Wir beraten und vertreten Sie in all diesen Fällen..

Kommen Sie in Angelegenheiten des Mietrechts lieber rechtzeitig zu uns –
ob als Mieter oder Vermieter.

Wenden Sie sich an uns!

Irrtümer im Mietrecht und wie wir für Sie Klarheit schaffen

Ob als gut gemeinter Rat unter Freunden, aus einem Missverständnis heraus, oder weil der Antwortgeber im Internetforum doch nicht so gut Bescheid weiß – es kursieren zahlreiche Irrtümer zum Mietrecht unter Mietern wie unter Vermietern.

Dazu gehören:

  • Wer ausziehen will, muss nur drei Interessenten als Nachmieter nennen und kann dann den Vertrag vorzeitig beenden.
  • Der Mietvertrag endet mit dem Auszug und der Schlüsselübergabe.
  • Der Vermieter darf grundsätzlich Untermieter ausschließen.
  • Der Mieter darf grundsätzlich Untermieter aufnehmen.
  • Beim Mietvertrag gilt immer ein 14-tägiges Widerrufsrecht.
  • Der Vermieter darf einen Zweitschlüssel für den Notfall behalten.
  • Bei mehreren Mietern kann jeder den Mietvertrag für seinen Teil kündigen.
  • Im Falle der Kündigung muss in den letzten Monaten keine Miete mehr gezahlt werden.
  • Wenn die Mietsache kleiner ist als angegeben, darf die Miete gekürzt werden.
  • Der Vermieter kann die Farben vorschreiben, in denen die Wände gestrichen werden dürfen.
  • Wenn die Miete lange nicht mehr erhöht wurde, dann der Vermieter immer eine Mieterhöhung verlangen.

Und es gibt noch viele weitere Irrtümer im Mietrecht, die sich hartnäckig halten und regelmäßig für Unstimmigkeiten, Streit und auch rechtliche Auseinandersetzungen sorgen – bis hin zu Straftaten wie Hausfriedensbruch, Bedrohung, Nötigung, Körperverletzung von beiden Seiten.

Lassen Sie es gar nicht erst so weit kommen. Wir beraten Sie von Anfang an umfassend und verständlich.
Wir vermitteln zwischen Vermietern und Mietern. Und wir vertreten Sie kompetent, wenn es zu einem Rechtsstreit kommt und bemühen uns immer zuerst um eine außergerichtliche aber ebenso verbindliche Regelung.

Das regelt der Mietvertrag

Gemäß Mietrecht ist der Mietvertrag ein schuldrechtlicher Vertrag zwischen zwei Parteien, dem Vermieter und dem Mieter. Der Vermieter ist dazu verpflichtet, dem Mieter ein zu benennendes Objekt, die Mietsache, zum Gebrauch zu überlassen.

Auf der anderen Seite verpflichtet sich der Mieter dazu, als Gegenleistung den vereinbarten Mietzins an den Vermieter zu zahlen. Der Mietvertrag regelt außerdem die Kündigungsfrist, die Kaution, Rechte und Pflichten von Mieter und Vermieter und enthält ggf. weitere spezifische Klauseln wie etwa die Möglichkeit zum Mietkauf.

Trotz gesetzlicher Vorgaben und eindeutig scheinender Formulierungen gibt es regelmäßig zahlreiche strittige Fragen

Dafür sorgen auch viele verbreitete Irrtümer auf Mieter- wie auf Vermieterseite. Wir beraten und Vertreten Sie in allen Fragen des Mietrechts und beugen damit oftmals kostspieligen Gerichtsverfahren vor, erwirken außergerichtliche Regelungen und bewahren Sie vor künftigen Fehlern.

Wir beantworten Ihnen gerne alle Fragen rund um das Mietrecht!

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