Stellungnahme der Rechtsanwälte Hoppe & Collegen zu dem aktuellen Rundschreiben des Emissionshauses Voigt & Collegen an die Anleger des Fonds SolEs 22

Unter der Überschrift: „Bundesverband der Verbraucherzentralen warnt vor zweifelhafter Mandatsakquise einschlägiger Rechtsanwaltskanzlei“ senden die Geschäftsführer Voigt und Klughardt des Emissionshauses Voigt und Collegen ein Schreiben an alle Kommanditisten des Fonds SolEs 22 GmbH & Co KG. Prominent wird dort auch die Kanzlei Hoppe & Collegen im Zusammenhang mit fragwürdigen Methoden der Mandatsakquise genannt. Hintergrund soll wohl sein, dass die Kanzlei Hoppe & Collegen vor einer drohenden Insolvenz des Fonds bzw. wegen angeblicher Fehler im Verkaufsprospekt Mandanten akquirieren wolle.

Zunächst ist festzustellen, dass keine Verbraucherzentrale in der Bundesrepublik Deutschland vor der Kanzlei Hoppe & Collegen warnt. Die gegen die Kanzlei vorgebrachten Anschuldigungen diesbezüglich sind absolut haltlos und entbehren jeglicher Grundlage.

Die Kanzlei Hoppe & Collegen hat ebenfalls niemals einen Anleger des Fonds SolEs 22 ungefragt kontaktiert. Einzig und allein richtig in diesem Zusammenhang ist, dass wir gegen die Fondsgesellschaft derzeit Prozesse vor dem Landgericht Düsseldorf führen, in dem es wie zutreffend geschildert, um die Fehlerhaftigkeit des Verkaufsprospektes geht. Ob solche Fehler vorliegen ist noch nicht abschließend geklärt. Für nähere Informationen können Sie sich hierzu selbstverständlich an die Kanzlei wenden.

Im weiteren Verlauf des Schreibens wird den Anlegern des SolEs 22 dann ein Artikel mitgeliefert, dieser trägt die Überschrift: „Grauer Kapitalmarkt Anwälte zocken verzweifelte Anleger ab.“ Dies ist ein Artikel aus der Zeitschrift „Focus Money“ vom 26.09.2017. Der Artikel befasst sich ausschließlich mit einer Kanzlei in Jena, die im Rahmen eines groß angelegten Prozesses, auch bekannt als „Göttinger Gruppe“, möglicherweise mit fragwürdigen Methoden Mandanten akquiriert hat.

Von den in dem Artikel beschriebenen Methoden der Mandatsakquise distanziert sich die Kanzlei Hoppe & Collegen deutlich.

Im Ergebnis ist Folgendes klarzustellen: Die Kanzlei Hoppe & Collegen betreibt keine Mandatsakquise, wie diese in dem Schreiben an die Anleger des SolEs 22 dargestellt ist. Ebenfalls besteht keine Warnung einer in Deutschland ansässigen Verbraucherzentrale vor der Kanzlei Hoppe & Collegen. Das an die Anleger des SolEs 22 gerichtete Schreiben ist im Hinblick auf die Kanzlei Hoppe & Collegen aus unserer Sicht absolut haltlos. Entsprechende rechtliche Schritte wurden gegen die verantwortlichen Verfasser dieses Schreibens bereits eingeleitet.

Sollten Sie Fragen in Bezug zu diesem Schreiben oder der Beteiligung haben, stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit gerne mit unserem fachlichen Know-how zur Verfügung.